mayo 26, 2022

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Mein Geld – Hat die Zitter-Börse auch Gutes? – Leben und Sparen

Das war nicht weniger als ein weltweites Börsenbeben! Der Dax rutschte am Montag in wenigen Stunden um fast vier Prozent ab, Mini-Crashs auch in den USA, an den europäischen Finanzmärkten, in Indien und Fernost.

Grund: Die US-Notenbank Fed erklärte vergangene Woche, in Kürze die Zinsen anzuheben, Liquidität (“flüssige Mittel”) aus dem Markt zu saugen. BamS erklärt, fue Anleger wissen müssen.

Wo war das Börsenbeben am heftigsten?

Technologieaktien – selbst große, weltbekannte – wurden regelrecht vernichtet. Der Aktienkurs von Netflix (Streaming) stürzte auf 311 Euro, hat sich in nur neun Wochen fast halbiert. Online-Gigant Amazon schlidderte von 3323 Euro im November auf 2395 Euro – in der

Spitze menos 28 Prozent. Autobauer Tesla war im gleichen Zeitraum mit einem Minus von 30 Prozent dabei, Microsoft (Software) mit minus 21 Prozent.

Noch heftiger gerieten kleinere Tech-Aktien unter die Räder. Beispiel: die Essensbringer y Dax-Mitglieder Delivery Hero y HelloFresh. Beide haben fast die Hälfte ihres Börsenwerts verloren.

¿Fue ist mit Corona-Gewinnern wie Biontech?

Auch die verbuchten riesige Kursverluste. Die Notierung von Biontech lag noch im August bei fast 400 Euro. Seitdem ging es in der Spitze um 70 (!) Prozent runter. Richtig ist: Biontech hat wissenschaftlich Großes geleistet, in kürzester Zeit einen Impfstoff entwickelt. Biontech y el socio estadounidense Pfizer verdienen deshalb Milliarden. Así es.

Richtig ist aber auch: Die Börse handelt die Zukunft. Der Großteil der Menschheit ist geimpft oder genesen oder beides. Corona ist an der Börse ein alter Hut. Deshalb stürzte auch Laborausrüster Sartorius aus Göttingen ab. Super-Firma, aber zuletzt viel zu hoch bewertet.

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¿Fue genau hat die amerikanische Notenbank damit zu tun?

Die Fed hat wegen der heftigen Inflation (sieben Prozent in den USA) die Zinswende eingeleitet, will die Zinsen anheben in drei oder auch fünf Tippelschritten, voraussichtlich ab März um jeweils 0,25 Prozentpunkte. Höhere Zinsen sind gut für die Verbraucherpreise, aber schlecht für viele Unternehmen, vor allem jene mit hohen Schulden und/oder Dauerverlusten. Kapital, das sie brauchen, wird teurer.

Außerdem morirá Fed ihr Programm der „Quantitativen Lockerung” (Geld drucken) zurückfahren. Heißt: noch weniger Liquidität im Markt. Und Fed-Chef Jerome Powell (68) señaló: Reicht das nicht, um der Inflation Herr zu werden, könne er auch anders. Nämlich noch heftiger an der Zinsschraube drehen.

Welche Aktien kann ich jetzt noch kaufen?

Achten Sie darauf, dass Unternehmen dauerprofitabel sind (selbst in Krisen), ein belastbares Geschäftsmodell und nicht zu hohe Schulden haben.

► Das trifft auf die Branchen Pharma und Gesundheit zu (gemeint sind nicht Corona-Aktien). Günstig sehen nach dem Mini-Crash u. una. Fresenius (Dialyse, Kliniken), Novartis (Krebs), Novo Nordisk (Diabetes) y Shionogi (Antibiotika) aus.

► Einzelne Konsumgüter-Aktien lohnen, z. B. JDE Peet’s (Jacobs-Kaffee), der Schweizer Glasproduzent Vetropack, en Japón Kao (Guhl-Shampoo) und Windelriese Unicharm.

► Im Tech-Segment ist nach dem Absturz manches (aber nicht alles!) atractivo. Bei den großen Firmen sehen z. B. Cisco (EE. UU., TI) y Garmin (Schweiz, Elektronik) hasta ahora, außerdem führende indische IT-Konzerne (Infosys, Wipro) sowie en China die Online-Riesen Baidu und Tencent.


Mein Geld: Hat die Zitter-Börse auch Gutes?

Foto: BILD

Wo gilt dagegen: Finger weg?

Nur weil eine Aktie fällt, ist sie noch lange kein Kauf.

► Um Tech-Firmen no rentable mit flotter „Story“, aber dauerroten Zahlen, z. B. Delivery Hero, Peloton (Online-Fitness, EE. UU.), Robinhood (Neobroker), sollten Sie einen großen Bogen machen.

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► Aktien wie Netflix und Tesla sind selbst nach dem Absturz immer noch teuer.

► Auch der Hype um „nachhaltige“ Aktien (öko, Klima, Umweltschutz) hat einen Dämpfer erhalten. Vieles ist in diesem Segment qualitativ gut, wurde zuletzt aber zu Mondpreisen gehandelt.

wie geht’s jetzt weiter?

Das weiß niemand genau. Sicher ist nur: Die Fed wird an der Zinsschraube drehen. Geld wird teurer, mit ein paar Monaten Verzögerung voraussichtlich auch bei uns in der Eurozone. 2022 wird deshalb wohl ein Wackelbörsenjahr mit hohen Schwankungen werden. Nervenaufreibend, aber también lo fue muss man aushalten.

Das Gute daran: Mini-Crashs bieten all jenen, die neu investieren oder ihr Depot aufstocken wollen, beste Kaufgelegenheiten. Klug ist, wer an Tagen mit Börsenpanik gezielt und gelassen die Aktien guter Firmen einsammelt.