junio 15, 2024

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Centro de formación Luna: la ESA replica la Luna en Colonia | Vida y conocimiento

Centro de formación Luna: la ESA replica la Luna en Colonia |  Vida y conocimiento

Bevor es in Richtung Mars geht, steht unser direkter Nachbar im Fokus der großen Weltraum-Nationen. Der Mond ist das Ziel der nächsten Astronauten-Missionen. Auch die Europäer wollen dorthin. Aber wie bewegt man sich dort, wie lebt man dort und was hält unsere Technik unter den widrigen Verhältnissen auf dem Erdtrabanten aus?

Auf dem Mond selbst können die Astronauten Ihren Aufenthalt nicht trainieren. Deshalb holen die Europäische Weltraumagentur ESA und das deutsche Luft- und Raumfahrtzentrum(DLR) den Mond auf die Erde. Im Astronautenzentrum der ESA in Köln entsteht derzeit Luna, ein weltweit einzigartiges Trainings- und Technologiezentrum für den Mond.

BILD stellt Luna erstmals vor.

Die Außenansicht von Luna: Das Center könnte noch in diesem Jahr eröffnet werden

Foto: Esa

Erst zwölf Menschen waren bisher im Rahmen der Apollo-Missionen der Nasa auf dem Mond. Und das ist auch schon ein paar Jahre her. Fragen kann man die meisten Mondfahrer auch nicht mehr, von ihnen leben nur noch vier. Und sie waren alle auch nur ein paar Tage dort. Künftige Mondmissionen dauern länger, mindestens sieben Tage.

US-Astronaut Buzz Aldrin bei seinem Spaziergang auf dem Mond. In Köln können künftige Mondfahrer sich darauf vorbereiten.

US-Astronaut Buzz Aldrin bei seinem Spaziergang auf dem Mond. In Köln können künftige Mondfahrer sich darauf vorbereiten.

Foto: picture alliance / abaca

Matthias Maurer (54) ist Astronaut der ESA und auch er will eines Tages zum Mond fliegen. Er ist verantwortlich für Luna. Maurer sagt zu BILD:[–> „Wir holen den Mond nach Köln. Auf einer Fläche von rund 1000 Quadratmetern entsteht dort Luna. Das ist einzigartig auf der Welt. Zwar will die Nasa jetzt auch ein Mond-Trainingscenter bauen, aber wir sind die Ersten und wahrscheinlich auch ein gutes Stück besser.“

Was sind die Besonderheiten?

Matthias Maurer: „Wir werden dort Sand wie auf dem Mond haben, sehr staubig. Seit Apollo wissen wir, dass dieser feine Sand die Technik beschädigt. Wir wollen aber, dass die Technik hier auf der Erde kaputtgeht und nicht oben auf dem Mond.“ [–>Der Spezialsand kommt übrigens aus der Vulkan-Eifel und wird extra für die ESA gemischt.

ESA-Astronaut Matthias Maurer (54) kommt aus der Materialforschung, ist also für die Luna-Planung bestens vorbereitet.

ESA-Astronaut Matthias Maurer (54) kommt aus der Materialforschung, ist also für die Luna-Planung bestens vorbereitet.

Foto: ESA–Stephane Corvaja, 2017

Licht wie auf dem Mond

Auch die Lichtverhältnisse sollen wie auf dem Mond sein. Die sind dort nämlich sehr schwierig. [–>Matthias Maurer:[–> „In der Polarregion auf dem Mond, dort wo wir zukünftig landen wollen, haben wir sehr lange und pechschwarze Schatten. Und da kann man schnell stolpern. In der Anlage können wir die Sonne bis an den Bildrand nach ganz unten schieben, um diese langen Schatten nachzuahmen.“

Und wie wird die Schwerelosigkeit auf dem Mond nachempfunden? Matthias Maurer: „Beim Training hängen die Astronauten in Raumanzügen an Seilen, die an der Decke geführt werden. Dadurch werde ich deutlich leichter. Beispiel: Wer 60 Kilogramm wiegt, ist dann nur noch zehn Kilogramm schwer. Das entspricht den Verhältnissen wie auf dem Mond.“

Also, exakte Mond-Verhältnisse auf der Erde. Künftige Mondfahrer sollen bestens vorbereitet sein, und Matthias Maurer träumt natürlich davon, einer der Ersten zu sein: „Natürlich will ich auf den Mond, davon träumt jeder Astronaut.“

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